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We are happy to provide you with general and up-to-date information about the Vitalhotel Alter Meierhof as well as high-resolution picture and video material. Should you require further information, please do not hesitate to contact us. We will be happy to help you at any time.

Michaela Störr
Tel. +49 89 4209566912
michaela.stoerr@stoerrfaktor.de

Press release

  • OKTOBER 2019 DREI GOURMETKÖCHE MIT SECHS STERNEN

    DREI GOURMETKÖCHE MIT SECHS STERNEN

    „MARTIN-LUTHER-KING“ ZELEBRIERTEN AM SONNTAG

    EIN FEINSCHMECKERFEST IN SECHS GÄNGEN FÜR 113 GÄSTE

    Glücksburg, 28. Oktober 2019. Mit einem kulinarischen Feuerwerk in sechs Etappen beglückte das Vitalhotel Alter Meierhof am Sonntag, den 27. Oktober, rund 113 Genießer, die aus ganz Deutschland eigens an die Flensburger Förde gereist waren. Ihr Können bewiesen dabei zum neunten Mal in Folge Thomas Martin aus dem Hotel Louis C. Jacob, Hamburg, Gastgeber Dirk Luther aus dem Vitalhotel Alter Meierhof, Glücksburg, und Johannes King aus dem Söl’ring Hof auf Sylt. Die drei Spitzenköche dürfen sich mit jeweils zwei Michelinsternen schmücken. Sie gehören nicht nur zu den Besten ihrer Zunft, sondern sind auch seit Jahren befreundet.

    Ein Champagnerempfang bildete in diesem Jahr den Auftakt für das festliche Event, bei dem jeder der drei Chefköche traditionell zwei der sechs Gänge übernimmt. Welche, darüber konnten die Gäste auch in diesem Jahr nur spekulieren. Den mit Spannung erwarteten Anfang machte diesmal Huchels Alpha mit Holunder, Kopfsalat, Apfel und Fichte gefolgt von lauwarmer Fjord-Forelle mit Buttermilch, Dill, Rettich und Senfsaat. Ein weiterer Gang aus dem Meer verwöhnte die Gaumen mit einem europäischen Hummer mit Broccoli, Steinpilzen, Hummerjus und Knusperblatt. Es folgte geröstetes Milchkalbsbries mit Zitrone, gesalzenen Haselnüssen und Ofen-Lauch. Als aromatisches Fortissimo schloss sich der Limousin-Lammrücken „orientalisch“ mit Aubergine, Dattel und Couscous an. Den krönenden Abschluss bildete geschmorte Quitte mit Tonkabohnencrème, Macadamiapraliné sowie Eis von Quitte und Ahorn.

    Die passenden Weine zum Menü kredenzte erneut Tim Blaszyk. Bei der Auswahl edler Tropfen bewies der Sommelier des Hauses Kennerschaft und Raffinesse. „Ich freue mich sehr, dass in diesem Jahr wieder so viele Stammgäste dabei waren“, strahlte Gastgeber Dirk Luther am Ende des rundum gelungenen Abends. Er lobte: „Das ganze Küchen- und Serviceteam hat Großes geleistet, und die Zusammenarbeit mit Johannes King und Thomas Martin war wie immer ein kreativer Höhenflug. Wir haben einen herrlichen Abend unter Freunden verbracht – etwas Schöneres kann Essen gar nicht bewirken.“

    Schon kurz nach Bekanntgabe des Termins war der Feinschmeckergipfel „Martin-Luther-King“ in diesem Jahr ausgebucht, die Warteliste länger denn je. Viele der insgesamt 113 Gäste buchten nicht nur den Gourmetabend, sondern blieben gleich über Nacht und genossen am nächsten Tag das Frühstücksbuffet, die Hof-Therme und die herbstliche Schönheit der Förde-Landschaft.

    Die drei Sterneköche treffen sich auch im nächsten Jahr: Am 25. Oktober 2020 heißt es wieder „Martin-Luther-King“.

  • OKTOBER 2019 EIN KOCH FÜR KÖNIGINNEN UND KANZLERINNEN

    Dirk Luther kredenzt das Menü für Bundesratspräsident Daniel Günther

    Kanzlerin Angela Merkel unter den Gästen in Kiel

    Flensburg/Kiel 3.10.2019 – Auf die dänische Königin Marghrete II folgt nun Kanzlerin Angela Merkel: Dirk Luther setzt seine Reihe prominenter und einflussreicher Frauen fort, denen er ausgewählte Menü´s kredenzen darf. Anlässlich eines Abendessens, zu dem Ministerpräsident Daniel Günther als Bundesratspräsident am Tag vor der Deutschen Einheit auf die MS Princess eingeladen hatte, kochte der 2-Sternekoch in Kiel ein 3-Gänge-Menü. 
     
    Traditionell lädt der amtierende Bundesratspräsident, in diesem Jahr Ministerpräsident Daniel Günther, am Abend vor dem Tag der Deutschen Einheit die Verfassungsorgane und die Ministerpräsidenten der Bundesländer ein. Zu dem diesjährigen Abendessen waren rund 30 Gäste geladen, darunter auch Bundeskanzlerin Merkel. Das 3-Gänge-Menü wurde auf ausdrücklichen Wunsch der Landesregierung in Kiel und dem Bundeskanzleramt vor allem mit Produkten aus der holsteinischen Region zubereitet. So hat sich Sternekoch Dirk Luther für eine Essenz von Waldpilzen mit Grießklößchen und Kerbel entschieden, gefolgt von einer geschmorten Holsteiner Rinderbacke mit Rotweinjus und Gemüse. Das Dessert war ein süßer Traum aus Apfel mit weißer Schokolade.

    „Grundsätzlich koche ich für alle meine Gäste mit der gleichen Hingabe und Perfektion. Das ist für mich selbstverständlich. Aber ich gebe zu, dass ich in diesem Fall doch etwas angespannter war als sonst. Am Ende hat alles perfekt geklappt und die Wünsche waren auch sehr bodenständig“, sagte Luther im Anschluss an das Abendessen.

  • MAI 2019 EIN PIONIER DER SPITZENHOTELLERIE IM NORDEN FEIERT GEBURTSTAG

    20 JAHRE GENUSSKULTUR IM VITALHOTEL ALTER MEIERHOF

    Glücksburg, 29.05.2019 – Gerlinde und Gerd Theilen aus Flensburg haben das Träumen nicht verlernt – und wenn sie etwas anpacken, dann richtig. Besonders gut lässt sich das am Vitalhotel Alter Meierhof ablesen. Als das Ehepaar das Hotel 1999 – vor genau 20 Jahren – in Meierwik, direkt an der Flensburger Förde, eröffnete, investierte es nicht in irgendein Hotel, sondern in ein Schmuckkästchen der 5-Sterne-superior-Kategorie. Als eines der ersten Luxushotels im hohen Norden gestartet, ist das Vitalhotel Alter Meierhof heute ein Reiseziel, dessen Ruf ein internationales Publikum anlockt und mit dem Stil eines inhabergeführten Familienhotels bezaubert. Weithin bekanntes Aushängeschild ist das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant unter der Regie von Dirk Luther.

    Vom Kaffeegarten zum 5-Sterne-Superior-Hotel

    Bereits im 16. Jahrhundert als Fronhof und Verwaltungssitz errichtet, wurden die Gebäude im 17. Jahrhundert neu erbaut und der Meierhof diente als herzoglicher Hoflieferant des Glücksburger Schlosses. Um 1820 entstand das historische Haus und wurde fortan als Gaststätte betrieben. Der Alte Meierhof mit seinem Kaffeegarten wurde dank seiner idyllischen Lage an der Bucht von Meierwik schon bald zum beliebten Ausflugsziel für Tagesgäste aus der Umgebung. Ob Kaffeetafel, Stammtisch oder Tanzabend: Der Alte Meierhof war eine Adresse, die Jung und Alt anzog – besonders in den Sommermonaten. Doch mit der Zeit gingen die Geschäfte schlechter, neue Ideen mussten her. Seit den 1970er Jahren versuchten verschiedene Pächter erfolglos ihr Glück, betrieben eine Jugenddisco, ein English Pub und ein Lokal für Motorradfahrer.

    Ein Brand, der das historische Gebäude 1990 komplett zerstörte, machte den Weg schließlich frei für einen echten Neuanfang: Ein großzügiger Neubau aus hellem Sandstein und Fachwerk wurde errichtet, der nicht nur heutigen Ansprüchen an Komfort genügt, sondern auch perfekt eingebettet ist in die Fördelandschaft mit dem weitläufigen Hotelgarten. Bei der Einrichtung ließen sich die Theilens von ihren eigenen Hotelerfahrungen leiten, die sie auf vielen Reisen gesammelt haben. So kam das Beste aus aller Welt im Alten Meierhof zusammen: ein orientalisches Hamam, vielfältige Beauty- und SPA-Anwendungen, eine spanische Bodega sowie eine Küche auf Sterneniveau. Und Personal, das den Sinn der Theilens für Gastfreundschaft und Weltoffenheit teilt.

    „Wir wollen ein Ambiente schaffen, das Körper, Geist und Seele zugleich berührt“, sagt Besitzer Gerd Theilen, der mit Ehefrau Gerlinde selbst gerne im Alten Meierhof weilt und sich über viele Stammgäste und eine ganzjährig gute Auslastung freut. Nicht nur bei Einheimischen ist der Alte Meierhof beliebt, auch aus dem nahen Dänemark und der ganzen Welt reisen Gäste an, um sich hier verwöhnen zu lassen. „Es ist uns ein Herzensanliegen, Menschen glücklich zu machen“, sagt Gerlinde Theilen. „Unsere Gäste spüren das.“

    Wer einmal da ist, bleibt

    Genauso treu wie viele Stammgäste ist das Personal des Alten Meierhofs. Noch heute sind hier Angestellte der Anfangsjahre präsent. Dienstältester Mitarbeiter ist Samir Salifar, der die Gäste seit 20 Jahren beim Frühstück verwöhnt und ursprünglich aus Ghana kommt. „Es macht mich glücklich, wenn unsere Gäste gut gelaunt in den Tag starten“, sagt er strahlend. „Mit meinem Spezialomelette im euro-afrikanischen Style trage ich meinen Teil dazu bei.“ Insgesamt beschäftigt der Alte Meierhof 146 Mitarbeiter, darunter 15 länger als zehn Jahre. Ahmet Kundakci, seit 14 Jahren Gastgeber im Rezeptionsteam sagt: „Der Meierhof ist meine zweite Familie, und es erfüllt mich mit Stolz und Freude hier zu arbeiten. Da fällt es leicht, die Gäste mit einem Lächeln zu begrüßen.“

  • MÄRZ 2019 VITALHOTEL ALTER MEIERHOF PLANT ERWEITERUNG

    Vitalhotel Alter Meierhof plant Erweiterung

    Mehr Zimmer, mehr Genuss, mehr Förde

    Glücksburg, 19.03.2019 – Das 5-Sterne-Vitalhotel Alter Meierhof an der Flensburger Förde will wachsen. Für den geplanten Anbau wurden im Westen des bestehenden Ensembles zwei Grundstücke erworben, die einen direkten Zugang zur Ostsee bieten. Im Neubau sollen 20 bis 25 neue Zimmer entstehen, der Spa-Bereich soll von 1.400 auf 2.200 Quadratmeter vergrößert werden. Auch die bestehenden Restaurants sollen erweitert werden. Geplant ist außerdem ein 80 bis 100 Meter langer Steg, der Badegästen den Zugang zur Ostsee erleichtern soll. Der Neubau aus hellem Sandstein und Fachwerk wird die Gutshaus-Architektur des Altbaus aufgreifen und sich harmonisch in die Fördelandschaft integrieren.

    Derzeit laufen die Feinplanungen, der Bauantrag sowie der B-Plan werden im Herbst eingereicht. „Wenn alles glatt läuft, könnten wir im Frühling 2020 mit dem Bau beginnen“, freuen sich die Inhaber Gerlinde und Gerd Theilen aus Flensburg. „Mit der Erweiterung wollen wir unseren Gästen die Möglichkeit geben, auch kurzfristig Urlaubstage bei uns zu verbringen. Der Alte Meierhof wird dabei weiterhin das Kleinod an der schönsten Förde der Welt bleiben.“ Anwohner in Meierwik und Gemeindeverwaltung in Glücksburg wurden bereits über die Pläne informiert.

    Das Ehepaar Theilen hat das Vitalhotel Alter Meierhof 1999 – vor genau 20 Jahren – eröffnet und mit viel persönlichem Engagement in ein Schmuckkästchen der 5-Sterne-superior-Kategorie verwandelt. Aushängeschild ist das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Meierei unter der Regie von Dirk Luther.

  • NOVEMBER 2018 KÜCHENPARTY DIRK LUTHER & FRIENDS

    20 JAHRE GENUSSKULTUR IM VITALHOTEL ALTER MEIERHOF

    STERNEKOCH DIRK LUTHER LÄDT ZUR KÜCHENPARTY

    MIT 7 PROMINENTEN SPITZENKÖCHEN

    Hamburg, 15.11.2018 – Im hohen Norden tagt am 2. Juni 2019 der Olymp der Küchengötter: Zum 20-jährigen Bestehen des Vitalhotel Alter Meierhof und des zugehörigen Restaurants Meierei bringt Küchenchef Dirk Luther sieben prominente Küchenchefs zusammen, um mit ihnen die größte Küchenparty zwischen den Meeren zu feiern. Mit von der Partie sind David Görne (Restaurant Le Manoir de Rétival Caudebec-en-Caux in Frankreich), Johannes King (Hotel & Restaurant Söl‘ring Hof in Rantum/Sylt), Thomas Martin (Jacobs Restaurant im Hotel Louis C. Jacob, Hamburg), Tim Mälzer (Restaurant Bullerei, Hamburg), Cornelia Poletto (Restaurant Cornelia Poletto, Hamburg), Christoph Rüffer (Restaurant Haerlin, Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg) und Joachim Wissler (Restaurant Vendôme im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg, Bergisch Gladbach). Insgesamt werden bei dem Event 12 Michelin-Sterne über dem Vitalhotel Alter Meierhof leuchten.

    Gäste haben dabei die Gelegenheit, den Kochprofis über die Schulter zu schauen und ihre Kreationen vom Flying Buffet zu genießen. Sie können sich mit Experten – darunter mehrere Winzer – über Trends und erlesene Produkte austauschen. Live-Musik und der weite Blick über die Flensburger Förde runden das Jubiläums-Event ab.

    Die Küchenparty „Luther & Friends“ beginnt am 2. Juni 2019 um 15 Uhr. Die Teilnahme kostet inklusive Essen und den gereichten Getränken 250 Euro pro Person. Mit anschließender Übernachtung im Doppelzimmer beträgt der Preis für das Event ab 400 Euro. Die Anmeldung ist ab sofort unter der E-Mail-Adresse info@altermeierhof.de und der Rufnummer 04631 6199-0 möglich. Eine frühzeitige Reservierung wird empfohlen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

  • OKTOBER 2018 »MARTIN-LUTHER-KING«

    DREI GOURMETKÖCHE MIT SECHS STERNEN

    „MARTIN-LUTHER-KING“ ZELEBRIERTEN AM SONNTAG

    EIN FEINSCHMECKERFEST IN SECHS GÄNGEN FÜR 130 GÄSTE

    Glücksburg, 29. Oktober 2018. Mit einem kulinarischen Feuerwerk in sechs Etappen beglückte das Vitalhotel Alter Meierhof am Sonntag, den 29. Oktober, rund 130 Genießer, die aus ganz Deutschland eigens an die Flensburger Förde gereist waren. Ihr Können bewiesen dabei zum achten Mal in Folge Thomas Martin aus dem Hotel Louis C. Jacob, Hamburg, Gastgeber Dirk Luther aus dem Vitalhotel Alter Meierhof, Glücksburg, und Johannes King aus dem Söl’ring Hof auf Sylt. Die drei Spitzenköche dürfen sich mit jeweils zwei Michelinsternen schmücken. Sie gehören nicht nur zu den Besten ihrer Zunft, sondern sind auch seit Jahren befreundet.

    Ein Champagnerempfang bildete in diesem Jahr den Auftakt für das festliche Event, bei dem jeder der drei Chefköche traditionell zwei der sechs Gänge übernimmt. Welche, darüber konnten die Gäste auch in diesem Jahr nur spekulieren. Den mit Spannung erwarteten Anfang machte diesmal Hamachi mit Fenchelpollen, Quinoa und schwarzen Oliven gefolgt von angeräuchertem Island-Lachsfilet mit Dashi-Beurre blanc und Gurkengemüse. Ein weiterer Fischgang verwöhnte die Gaumen mit einem St. Pierre „Grenobler Art“ im Safransud mit gegrillter Tomate und Anchovis. Es folgten Meeresfrüchte mit geröstetem Blumenkohl. Aus dem nun folgenden Hauptgang konnten Kenner bereits den Herbst herausschmecken: Als aromatisches Fortissimo schloss sich das rosa gebratene Rinderfilet mit Rosenkohl und Perlzwiebeln an. Den krönenden Abschluss machte ein geeister Knusperapfel mit Heidehonig.

    Die passenden Weine zum Menü kredenzte erneut Sommelier Tim Blaszyk. Bei der Auswahl edler Tropfen bewies der 39-Jährige Kennerschaft und Raffinesse. „Ich freue mich sehr, dass in diesem Jahr wieder so viele Stammgäste dabei waren“, strahlte Gastgeber Dirk Luther am Ende des rundum gelungenen Abends. Er lobte: „Das ganze Küchen- und Serviceteam hat Großes geleistet, und die Zusammenarbeit mit Johannes King und Thomas Martin war wie immer ein kreativer Höhenflug. Wir haben einen herrlichen Abend unter Freunden verbracht – etwas Schöneres kann Essen gar nicht bewirken.“

    Schon kurz nach Bekanntgabe des Termins war der Feinschmeckergipfel „Martin-Luther-King“ in diesem Jahr ausgebucht, die Warteliste länger denn je. Viele der insgesamt 130 Gäste buchten nicht nur den Gourmetabend, sondern blieben gleich über Nacht und genossen am nächsten Tag das Frühstücksbuffet, die Hof-Therme und die herbstliche Schönheit der Förde-Landschaft. Die drei Sterneköche treffen sich auch im nächsten Jahr: Am 27. Oktober 2019 heißt es wieder „Martin-Luther-King“.

  • SEPTEMBER 2018 V. CHEFS TALK HAMBURG

    »DIE JUNGEN MENSCHEN WOLLEN NICHT WIE SKLAVEN ARBEITEN«

    SECHS PROMINENTE SPITZENKÖCHE UND GASTRONOMEN DISKUTIERTEN BEIM

    CHEFS TALK IN HAMBURG ÜBER DIE ZUKUNFT DER GASTRONOMIE

    Hamburg, 25.09.2018 – Die Zukunft der Gastronomie scheint derzeit in aller Munde. Mit Michelin Sternen dekorierte Restaurants schließen, spannende Welt-, Regio- und Veggi-Konzepte erobern die Städte, zugleich kämpfen die Gastronomen mit einem extremen Personalmangel und einer geringen Wertschätzung. All diese Herausforderungen diskutierten am gestrigen Montag beim Chef’s Talk in Hamburg die sechs prominenten Spitzenköche Thomas Imbusch (100/200 Kitchen, Hamburg), Thomas Kellermann (Restaurant Dichterstub´n, Tegernsee), Julia Komp (Schloss Loersfeld), Dirk Luther (2 Michelin Sterne, Restaurant Meierei, Glücksburg), Billy Wagner (1 Michelin Stern, # 88 auf der The World’s 50 Best Restaurants Liste, Nobelhart und Schmutzig, Berlin) und Paul Ivic (Österreichs einziger vegetarischer Sternekoch, 1 Michelin Stern, Tian Restaurant, Wien).

    Mehr als 50 Journalisten, Gastronomiekritiker und Food Blogger beteiligten sich an der lebhaften Diskussion, die von Gabriele Heins, stellvertretende Chefredakteurin des Magazins „Der Feinschmecker“, moderiert wurde. Und dabei wurde nicht um den heißen Brei herumgeredet. Besonders kontrovers waren Themen wie die Nachwuchssorgen der Branche, die fehlende Wertschätzung in der Gesellschaft gegenüber den Lebensmitteln und dem Koch-Handwerk, Stornogebühren und mangelnde Unterstützung aus der Politik.

    Ein großes Thema, das alle sechs Küchenchefs beschäftigt, sind die Personalsorgen in der Branche – kontrovers wurde aber diskutiert, wie man künftig damit umgehen soll. Der Österreicher Paul Ivic sagte, es sei ein gesellschaftliches Problem, wenn die Menschen am Mittwoch bereits auf das Wochenende warten würden. „Man muss die jungen Menschen auch fordern und dazu erziehen, etwas zu leisten. Es darf nicht alles wohlbehütet sein.“ Für die junge Sterneköchin Julia Komp hat sich in den wenigen Jahren seit ihrer Ausbildung vieles verändert. „Natürlich stecken wir in einer Krise. Heute wollen die jungen Menschen nicht mehr wie Sklaven arbeiten.“ Dirk Luther versuchte, die positiven Aspekte der Branche hervorzuheben. „Es ging uns noch nie so gut wie heute, wir haben bereits viel bessere Bedingungen in der Küche geschaffen, aber die jungen Leute müssen wieder Spaß daran finden, ein Handwerk zu erlernen. Auch die Polizisten, Krankenschwestern etc. haben schwierige Arbeitszeiten, aber uns als Köchen steht die Welt offen, wir können reisen.“ Thomas Kellermann erwiderte, dass die jungen Menschen aber gerade diesen Spaß an der Arbeit gar nicht mehr verstehen würden und es die große Herausforderung sei, diesen wieder zu vermitteln. Paul Ivic, dessen großes Vorbild sein Großvater ist, sagte: „Du musst den Menschen auch aufzeigen, dass sie ein Handwerk lernen, das viel Wert ist und mit dem man anderen Menschen eine Freude bereitet. Wenn Du als junger Koch oder Servicemitarbeiter die Möglichkeit bekommst, dann musst Du auch Eigeninitiative zeigen. Jeder ist für seinen Weg selbst verantwortlich. Wir als Chef müssen schauen, dass wir sie nicht verheizen.“ Thomas Kellermann forderte aber auch ein Umdenken beim Einstellungsprozess. „Wir müssen wieder daran denken, dass es Mitarbeiter gibt, die nicht unbedingt Spitzenkoch werden wollen, sondern einfach nur ein guter Postenkoch. Und der kann 35, 40 oder 45 Jahre oder älter sein.“

    Auch die fehlende Wertschätzung in der Gesellschaft gegenüber gutem Essen kreideten die Köche bei der Diskussionsrunde an. „Es ist möglich, für 6 Euro ein gutes und anständiges Gericht zu kochen, überall, auch im Krankenhaus, in den Kantinen oder in den Kindergärten – man muss es nur wollen“, betonte Billy Wagner. Thomas Imbusch sprach von seinem Konzept, ein Tier komplett zu verarbeiten. „Es ist möglich, alles von einem Tier auf den Tisch zu bringen. Dazu gehört dann auch, die Menschen mit Gerichten zu überraschen, die sie sonst eher ablehnen würden, wie Innereien“, betonte er. Billy Wagner bedauerte, dass es in der deutschen Kultur keinen Stolz gegenüber kleinbäuerlichen Strukturen gebe. „Das ist in Frankreich oder Italien deutlich anders.“ Und Paul Ivic fügte hinzu: „Wir müssen mal wieder zeigen, was Essen eigentlich ist. Essen verbindet, Essen zeigt Wertschätzung gegenüber Kindern, Freunden, etc. Und es geht nicht um das Geld. Heute geht man in den Supermarkt und kauft sich das günstigste. Aber wie teuer ist es, wenn wir krank werden?“ Thomas Imbusch fand, dass schon bei kleinen Kindern angesetzt werden muss. „Mit Essen kann man das Größte erreichen und es ist das Schlimmste zu sehen, wenn Kindern das verwehrt wird. Genau deshalb wollen wir junge Menschen ausbilden und an eine Esskultur heranführen.“

    Einig waren sich die Spitzenköche, dass eine Veränderung bei all diesen Themen nur mit Hilfe der Politik möglich sei. „Die Vorgaben und die nötigen Investitionen müssen von der Politik geleistet werden“, sagte Dirk Luther. Er forderte auch die Aufhebung der 7- und 19%-Mehrwertsteuerregelung. „Kaufe ich in der Stadt eine Pizza auf die Hand, zahle ich 7% Mehrwertsteuer – gehe ich in ein Restaurant zahle ich 19%. Das verstehe ich bis heute nicht. Das ist auch ein Grund, warum die Städte immer mehr „to Go“ Angebote haben und immer weniger Restaurants.“ Auch Billy Wagner kreidete den Politikern an, dass keine einzige Partei das Thema Esskultur oder Gastronomie in ihr Parteiprogramm aufgenommen habe. „Es gibt keine Politik zum Thema Ernährung. Dabei geht es darum, dass die Menschen die Möglichkeit haben, gut zu essen. Meiner Meinung nach ist jeder, der etwas zu günstig anbietet, Schuld. Genauso wie jemand, der etwas zu günstig kauft.“ Paul Ivic sieht die Verantwortung auch bei den Küchenchefs. „Die Politik kann natürlich etwas tun. Aber auch als Küchenchef kann man etwas tun. Indem wir Rückgrat zeigen und keine Ware servieren, die minderwertig ist. Ein Koch ist kein Tellerarchitekt, sondern ein Koch hat die Kochjacke von den Medizinern überreicht bekommen. Wir müssen den Gästen zeigen, was Produkte, Gewürze, etc. bewirken. Wir können die Verantwortung nicht abgeben, wir müssen uns selbst engagieren“, entgegnete er.

    Im Anschluss an die Talkrunde ging die Diskussion im kleinen Kreis weiter. Als perfekte Bühne des ersten großen Chef´s Talk diente das neu eröffnete Restaurant 100/200 Kitchen von Thomas Imbusch. Imbusch verwöhnte seine Gäste mit mehreren kleinen Gerichten aus der offenen Küche. Unterstützt wurde die Veranstaltung von den beiden Weingütern Dreissigacker (Rheinhessen) und Anette Closheim (Nahe).

    Die von 2-Sterne-Koch Dirk Luther initiierte Veranstaltungsreihe Chef´s Talk fand erstmals vor drei Jahren statt. Seitdem hat Luther bereits mit renommierten Kollegen wie Thomas Martin, Bobby Bräuer, Tim Raue und Fritz Fischer diskutiert. Die Veranstaltung in Hamburg hat erstmals mehrere Gesprächspartner auf einem Podium vereint und wurde von den befreundeten PR-Agenturen Die Schneiderei – Atelier für Texte und Konzepte aus Berlin und StörrFaktor aus München organisiert. Ziel der Veranstaltung: Aufmerksamkeit schaffen für die Vielfalt der deutsch-österreichischen Spitzenküche, für Herausforderungen aber auch Trends und Entwicklungen der Branche.

  • JUNI 2018 IV. CHEFS TALK LUTHER & BRÄUER

    » WIR SIND EIN LAND VOLLER TOLLER KÖCHE«

    DIE STERNEKÖCHE BOBBY BRÄUER UND DIRK LUTHER DISKUTIERTEN BEIM CHEF`S

    TALK IM ESSZIMMER ÜBER DIE ZUKUNFT DER GASTRONOMIE

    München/Glücksburg, 21.6.2018 – „Die Gastronomie hat in Deutschland noch nicht den Stellenwert, den sie verdient hätte“, sagte gestern 2-Sternekoch Dirk Luther beim Chef´s Talk mit seinem Kollegen Bobby Bräuer (2 Sterne) im EssZimmer in München. „Essen ist ein kulturelles Gut, aber die Bereitschaft zu genießen ist bei uns noch nicht verankert – und wird es vielleicht auch nie sein“, ergänzte Bobby Bräuer. Die beiden Spitzenköche haben beim 4. Chef´s Talk nicht um den heißen Brei herumgeredet, sondern es ging ans Eingemachte: Veränderungen der Branche, Nachwuchssorgen, Gastronomie-Trends und die mangelnde Unterstützung aus der Politik waren unter anderem Thema bei der Diskussion, an der sich auch rund 30 Gastrokritiker, Journalisten und Foodblogger beteiligten. Eine ausgewiesene Kennerin des Fachs moderierte das Gespräch: Gabriele Heins, stellvertretende Chefredakteurin des Magazins „Der Feinschmecker“.

    Um den Nachwuchssorgen entgegen zu treten sprach sich Dirk Luther für einen Gastronomie-Botschafter aus, der in Schulen auch die positiven Seiten des Kochberufes darstellen könnte. „Natürlich haben wir manchmal schwierige Arbeitszeiten, wie andere Berufsbilder auch. Aber dafür gibt es auch viele positive Seiten wie die weltweite Möglichkeit zu arbeiten, seine Kreativität auszuleben und das unmittelbare Feedback der Gäste zu erhalten. Nur über diese tollen Aspekte spricht keiner“, sagte Dirk Luther. Bobby Bräuer stimmte ihm zu. „Wir sind ein Land voller toller Köche, aber seitens der Politik und der Regierung werden wir nicht beachtet“, bemängelte er.

    Intensiv diskutierten die beiden Sterneköche mit den Journalisten über die Stornogebühren in Gourmetrestaurants. So führte Bräuer erst vor zwei Monaten Stornogebühren ein – und macht damit gute Erfahrungen. „Wenn ich mir Konzertkarten oder ein Fußballticket kaufe, bezahle ich dieses auch vorab. Warum sollte das bei uns nicht möglich sein? Den Gästen muss bewusstwerden, dass wir ein Wirtschaftsunternehmen sind, wir können es uns nicht leisten, Tische abends kurzfristig nicht zu besetzen“, sagte der Küchenchef. Dirk Luther findet kurzfristige Absagen ebenfalls respektlos. In seinem Restaurant „Meierei“ werden aber keine Stornogebühren erhoben, da er zu 90 Prozent Hotelgäste empfängt. Zu neuen Küchentrends sagten beide unisono: „Es ist wichtig, dass es neue Trends gibt. Aber wir müssen nicht jedem Trend hinterherlaufen, wichtig ist, den Gästen gegenüber ehrlich zu bleiben und sich nicht zu verstellen.“

  • JANUAR 2018 »DIE BUTTER VOM LUTHER«

    »DIE BUTTER VOM LUTHER«

    STERNEKOCH DIRK LUTHER BRINGT EIGENE KRÄUTERBUTTER IN DEN HANDEL

    Glücksburg, 16.01.2018 – Ein ganzes Jahr lang hat Dirk Luther, Chef des 2-Sterne-Restaurants „Meierei“ im Vitalhotel Alter Meierhof in Glücksburg, mit Rezepturen und Lieferanten experimentiert, bis er zufrieden war – jetzt ist es soweit: Die regionale Kräuterbutter von Dirk Luther kommt in den Handel. „Die Butter vom Luther“ ist sowohl im Vitalhotel Alter Meierhof erhältlich, als auch bei ausgewählten Händlern in Schleswig-Holstein und Hamburg.

    KLARES BEKENNTNIS ZUR REGION

    „Unser Restaurant heißt ‚Meierei’, so entstand die Idee zu einer eigenen Butter-Spezialität aus regionalen Zutaten“, erzählt Dirk Luther. Seine Kräuterbutter im Glas hat er zusammen mit der kleinen, traditionellen Meierei Horst bei Elmshorn entwickelt. Seit 125 Jahren verarbeitet der Betrieb Rohmilch aus der Region und für die Region. Dabei achtet er streng auf eine ökologische Haltung der Kühe und die faire Bezahlung der Bauern.

    Die Molkerei Horst stellt die Luther-Butter her, füllt sie in Gläser ab und bringt sie in den Handel. Abnehmer sind insgesamt 15 Geschäfte in der Region, darunter mehrere Edeka-Märkte. Ein Glas enthält 120 Gramm Butter und kostet 5 Euro. Die „Butter vom Luther“ passt perfekt zu Steakgerichten vom Rind, Kalb, Lamm oder Schwein und ist im Glas zwei Monate lang haltbar.

    DIE FRISCHE DER ZUTATEN WAR DIE GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG

    „Die Butter vom Luther“ enthält 60 Prozent Fett und besteht aus Horster Sauerrahm-Butter, die nach einer Geheimrezeptur mit frischen Kräutern, Gewürzen und weiteren Zutaten verfeinert wird. Die Herausforderung: Alle Zutaten für die Luther-Butter müssen frisch und pünktlich in der Molkerei ankommen, denn das Produkt wird an einem einzigen Tag hergestellt. So bleiben alle Aromen erhalten und verbinden sich perfekt mit dem feinen Geschmack der frisch geschlagenen Butter.

    „Die Kräuter werden am Tag der Herstellung frisch angeliefert und an Ort und Stelle gehackt“, erklärt Dirk Luther. „Besonders schwierig war es, eine Firma zu finden, die den Abrieb der Bio-Zitronen- und Orangenschalen herstellt und am gleichen Tag in die Molkerei liefert. Schließlich haben wir dafür die Firma Brötzmann in Kiel gewonnen.“

    RÜHRIGER SPITZENKOCH MIT LIEBE ZUM NORDEN

    Der gebürtige Hamburger Dirk Luther darf sich seit 2008 durchgehend mit zwei Sternen im Guide Michelin schmücken und führt nicht nur das Gourmetrestaurant „Meierei“, sondern auch das Vitalhotel Alter Meierhof an der Flensburger Förde. Luther ist als Fernseh-Koch regelmäßig im Schleswig-Holstein-Magazin des NDR zu Gast.

    „Mein Herz schlägt für die Gourmetküche, deshalb ist das Restaurant ‚Meierei’ im Vitalhotel Alter Meierhof mein Lebensmittelpunkt. Ich freue mich, dass meine Gäste jetzt auch etwas Köstliches mit nach Hause nehmen können. Das hilft ihnen, die Zeit bis zu ihrem nächsten Besuch zu überbrücken.“